29. April 2017

Getestet: Der Leifheit Fenstersauger Dry & Clean

Der Frühling ist da! Wie schön!
Doch die Sonne bringt es nun gnadenlos an den Tag: Staubflocken in den Bücherregalen, zuvor unsichtbare Fingertapser an den Schränken, schmutzige Fenster. 
Es ist höchste Zeit, die Wohnung mal wieder gründlich auf Vordermann zu bringen. 
Zeit für den Frühjahrsputz!

Da kam mir der Produkttest des GoFeminin TestLabors gerade recht. 
Der Leifheit Fenstersauger Dry & Clean sollte getestet werden.

Das verlockende Werbeversprechen: Streifenfreies Fensterputzen ohne Tropfen!




Und schon den ersten Testlauf hat der Fenstersauger mit Bravour gemeistert. So schnell und mühelos habe ich bislang noch nie ein Fenster geputzt. 
Einfach nur mit einem Einwascher das Fenster gründlich einwaschen (ordentlich nass machen ist hier die Devise), dann Bahn für Bahn das Schmutzwasser absaugen. 




Mein großes Küchenfenster (1,25 x 0,80 m) war in knapp 8 Minuten erledigt, wobei das Reinigen des Rahmens die meiste Zeit verbrauchte. 
Das lästige Trockenreiben und anschließende ellenlange Polieren der Fenster entfällt komplett. 
Es gab auf dem Fensterglas nur an sehr wenigen Stellen eine minimale Streifenbildung. Meist an den Rändern. Da blieb ein bisschen Wasser stehen. Doch nur einmal kurz mit einem Mikrofasertuch darüber gewischt, schon war alles verschwunden.

Geputzt wurde mit keinem speziellen Fensterreinigungsmittel. Ein paar Tropfen Spülmittel im warmen Wischwasser genügen völlig.
Bei sehr stark verschmutzen Fenstern wurde vor dem Absaugen des Schmutzwassers ab und an mit einem Tuch über die Gummilippen gewischt.

Ein besonderer Pluspunkt des Leifheit Fenstersaugers Dry & Clean: Die automatische Leistungsregelung.
Bei eingeschaltetem Gerät im Standby-Betrieb entwickelt sich die volle Saugkraftleistung erst, wenn die Gummilippe auf die zu reinigende Fläche aufgesetzt wird. Das spart wertvolle Akkulaufzeit, die laut Angaben des Hersteller bei ca. 30 Minuten liegt (das Laden des Akkus dauerte übrigens ungefähr 1 ½ Stunden). 
Und diese Akkuzeit wird auch gebraucht, weil man nach dem ersten „Saugen“ gar nicht mehr aufhören will. 
Fliesen, Duschkabine, Spiegel, Küchenschränke, alle glatten Flächen – schnell und ohne Anstrengung blitzblank! 
Der Fenstersauger liegt dabei gut und ausgewogen in der Hand und ist mit seinen 762 Gramm (sagt meine Waage) keinesfalls zu schwer.




Die maximale Aufnahmemenge des Schmutzwassertanks liegt bei knapp 100 ml. Diese Menge hatte ich nach dem Putzen der großen Wohnzimmerfensterfront samt Balkontür zusammen. Das ist zwar nicht viel, aber mit Hilfe des seitlichen Gummiverschlusses kann man problemlos zwischendurch das schmutzige Wasser abschütten, ohne den Tank abnehmen zu müssen.




Der Tank selbst ist nach getaner Arbeit dank seiner großen Öffnung sehr leicht zu reinigen.

Der Preis des Fenstersaugers liegt bei ca. 50 - 60 €, je nachdem für welche Variante man sich entscheidet. Standard, mit dem ClickSystem-Stiel für die Reinigung hoher Fenster, Wintergärten oder Dachfenster, mit Einwascher dabei oder gleich beidem. 
Leifheit bietet da vielfältiges Zubehör für den individuellen Gebrauch.

Ich durfte den Leifheit 51004 Fenstersauger Dry&Clean testen - das Set mit der zusätzlichen 17 cm-Saugdüse für kleine Flächen. Für meine Zwecke ist dieses Set vollkommen ausreichend.

Aber die Leifheit 52001 Combi Box, perfekt für den Gebrauch eines Einwaschers, ist bereits auf meinem Wunschzettel gelandet.


Mein Fazit:
 
Der Fenstersauger Dry & Clean von Leifheit ist in meinen Augen ein äußerst praktischer Haushaltshelfer, den ich ganz sicher nicht mehr missen möchte. 
Mühelos saubere Fenster innerhalb kürzester Zeit - was will man mehr?


Na, außer vielleicht einen knackigen Fensterputzer, der die gesamte Arbeit erledigt. ;)
Aber ich glaube, damit wäre mein Prinz bestimmt nicht einverstanden.


An dieser Stelle noch einmal lieben Dank an das GoFeminin Testlabor-Team, dass ich bei diesem interessanten Produkttest dabei sein durfte.

#GoTestLeifheit

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