9. Oktober 2017

Dattel-Trauben-Balsamico-Creme

Nach gründlicher Sichtung des Vorrats- und des Kühlschranks samt aller Gefrierfächer steht derzeit ein Punkt ganz oben auf meiner To-Do-Liste: Vorräte verbrauchen!

Angebrochene Packungen, Lebensmittel, die in Richtung Mindesthaltbarkeitsdatum wandern, diverse Mini-Reste - irgendwie hat sich mal wieder Einiges angesammelt.
Vielleicht war ich in einem früheren Leben ein Eichhörnchen?
Anders kann ich mir das derzeit herrschende Wirrwarr von begeistert gekauften und dann doch noch immer nicht verkochten Vorräten kaum erklären.
Aber der Anfang ist gemacht.

Für die ungeliebte Flasche Aceto di Balsamico, ein Balsamessig, der einfach nur schnöde sehr stark nach Essig schmeckt, habe ich aber mittlerweile eine überaus leckere Verwendung gefunden - selbst gemachte Crema di Balsamico.
Seit ich das erste Mal eine richtig gute Crema di Balsamico mit einer fein ausbalancierten Süße und Säure kosten durfte, bin ich ein Fan dieser Creme.
Im Kühlschrank lagerten zudem noch ein paar getrocknete Datteln, somit war schnell klar, dass es eine Dattel-Trauben-Balsamico-Creme werden muss.





Dattel-Trauben-Balsamico-Creme


Zutaten:

  • 130 g Datteln (getrocknet ohne Stein)
  • 300 g dunklen Aceto de Balsamico
  • 200 ml Orangensaft
  • 50 g brauner Zucker
  • 130 g helle kernlose Weintrauben
  • 1 Prise Zimt

So geht's:

Die Datteln und Weintrauben klein schneiden und mit allen anderen Zutaten in einen Kochtopf geben.
Kurz aufkochen und dann ohne Deckel leise köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren, bis die Flüssigkeit soweit reduziert ist, dass die typische dickflüssige Balsamico-Creme-Konsistenz entstanden ist. Das dauert ca. 45 Minuten.
Etwas Abkühlen lassen, in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Die Masse gegebenenfalls etwas ausdrücken, jedoch nicht durch das Sieb passieren.

Als Endergebnis erhält man ca. 180 ml feinste Balsamico-Creme.

Die Einsatzmöglichkeiten in der Küche sind vielfältig und beschränken sich nicht nur auf den klassischen Schuss über die Tomate-Mozzarella-Platte. 
Salate und Gemüse bekommen durch die Balsamico-Creme den gewissen Pfiff. Sie kann zum Verfeinern von Saucen genutzt werden, zu gegrilltem oder kurz gebratenem Fleisch, Fisch oder zu Käse. Auch meine Linsensuppe wird mit der Creme abgeschmeckt.


1. September 2017

Glück im Glas

Ja, ich weiß, das Glück kann dir überall und zu jeder Zeit begegnen.
Ich hatte nur nicht erwartet, es im Laden um die Ecke beim Wochenendeinkauf zu finden.
Da biegt man mit dem Einkaufszettel in der Hand in den nächsten Gang ab, blickt sich suchend um und plötzlich fällt der Blick auf ein großes Regal voller "Glück": GLÜCK-Marmelade!



Verführung pur! Da konnte ich nicht widerstehen. Sofort ist ein Glas im Einkaufswagen gelandet.

Die GLÜCK-Marmelade der Privatmarmeladerie Friedrich Göbber kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Wieder daheim wurde also als Allererstes neugierig die Website der Firma besucht und natürlich das "GLÜCK" gekostet.

Oh ja, die Marmelade schmeckt ausgezeichnet - richtig schön fruchtig.
Und die Gläser finde ich einfach nur hübsch. Das Design hat es mir besonders angetan.

Zur Weiterverwendung der Gläser findet man auf der Firmenwebsite viele tolle DIY-Ideen.
Beim Surfen im Netz bin ich dann auch noch über den Contest von GLÜCK bei dem DIY-Portal Handmade Kultur gestolpert: 

"Was würdest du aus einem leeren Glas von GLÜCK machen?"

Klar, bei dieser Aktion musste ich spontan gleich mitmachen...



SeifenGLÜCK




Material:

  • 1 leeres Glas GLÜCKmarmelade 
  • Seifenspenderpumpe 
  • Hammer und Nagel
  • Schraubenzieher, Spitzzange oder Ähnliches zum Erweitern des Lochs (ich hab die schmale Spitze eines Zimmermannshammers verwendet)

So geht‘s:

Mit Hammer und Nagel ein Loch mittig in den Deckel schlagen und soweit erweitern, bis die Pumpe passgenau eingeschoben werden kann. Den Pumpenschlauch noch auf Glasgröße kürzen und fertig ist das „Seifenglück“!



Duftendes GLÜCK (Fang den Duft des Sommers ein!)




Material:

  • 1 leeres Glas GLÜCKmarmelade
  • 5-6 Tropfen Duftöl (Lavendel und etwas Zitrone für den Hauch Frische)
  • getrocknete duftende Blüten (Lavendel und Rose) und Kräuter (Rosmarin und Thymian)

Kleiner Tipp: Wer seinen sommerlichen Glücksduft noch etwas länger erhalten will, mischt noch 1-2 Teelöffel Veilchenwurzelpulver als Duft-Fixierer dazu.


23. Juli 2017

Melonen-Feta-Salat




Leichtes Essen für heiße Sommertage ist derzeit angesagt. 
Gestern kletterten die Temperaturen wieder einmal Richtung 30 Grad. Da ist ein leckerer Sommersalat genau das Richtige.
Der Wassermelonen-Feta-Salat gehört für mich seit kurzem zu meinen absoluten Favoriten. 

Ein herrlich erfrischender Salat, der nach Sommer, Sonne und Urlaub schmeckt!


Melonen-Feta-Salat

Zutaten: 

  • 1 Mini-Wassermelone
  • ca. 100 g Feta 
  • ein paar frische Blätter Marokkanische Minze
  • 2 Teelöffel getrocknete Nanaminze (Marokkanische Minze)
  • ca. 2 Esslöffel weiße Balsamicocreme
  • ein guter Schuss Olivenöl
  • Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

So geht‘s:

Die Wassermelone halbieren, in Scheiben schneiden, die Schale entfernen und dann das Fruchtfleisch in Würfel schneiden.
Feta in Scheiben schneiden und würfeln. Alles in eine Schüssel geben, mit den gewaschenen, grob zerkleinerten Minzeblättern und den restlichen Zutaten vermengen. Zum Schluss noch kurz mit Salz und Pfeffer abschmecken.


29. April 2017

Getestet: Der Leifheit Fenstersauger Dry & Clean

Der Frühling ist da! Wie schön!
Doch die Sonne bringt es nun gnadenlos an den Tag: Staubflocken in den Bücherregalen, zuvor unsichtbare Fingertapser an den Schränken, schmutzige Fenster. 
Es ist höchste Zeit, die Wohnung mal wieder gründlich auf Vordermann zu bringen. 
Zeit für den Frühjahrsputz!

Da kam mir der Produkttest des GoFeminin TestLabors gerade recht. 
Der Leifheit Fenstersauger Dry & Clean sollte getestet werden.

Das verlockende Werbeversprechen: Streifenfreies Fensterputzen ohne Tropfen!




Und schon den ersten Testlauf hat der Fenstersauger mit Bravour gemeistert. So schnell und mühelos habe ich bislang noch nie ein Fenster geputzt. 
Einfach nur mit einem Einwascher das Fenster gründlich einwaschen (ordentlich nass machen ist hier die Devise), dann Bahn für Bahn das Schmutzwasser absaugen. 




Mein großes Küchenfenster (1,25 x 0,80 m) war in knapp 8 Minuten erledigt, wobei das Reinigen des Rahmens die meiste Zeit verbrauchte. 
Das lästige Trockenreiben und anschließende ellenlange Polieren der Fenster entfällt komplett. 
Es gab auf dem Fensterglas nur an sehr wenigen Stellen eine minimale Streifenbildung. Meist an den Rändern. Da blieb ein bisschen Wasser stehen. Doch nur einmal kurz mit einem Mikrofasertuch darüber gewischt, schon war alles verschwunden.

Geputzt wurde mit keinem speziellen Fensterreinigungsmittel. Ein paar Tropfen Spülmittel im warmen Wischwasser genügen völlig.
Bei sehr stark verschmutzen Fenstern wurde vor dem Absaugen des Schmutzwassers ab und an mit einem Tuch über die Gummilippen gewischt.

Ein besonderer Pluspunkt des Leifheit Fenstersaugers Dry & Clean: Die automatische Leistungsregelung.
Bei eingeschaltetem Gerät im Standby-Betrieb entwickelt sich die volle Saugkraftleistung erst, wenn die Gummilippe auf die zu reinigende Fläche aufgesetzt wird. Das spart wertvolle Akkulaufzeit, die laut Angaben des Hersteller bei ca. 30 Minuten liegt (das Laden des Akkus dauerte übrigens ungefähr 1 ½ Stunden). 
Und diese Akkuzeit wird auch gebraucht, weil man nach dem ersten „Saugen“ gar nicht mehr aufhören will. 
Fliesen, Duschkabine, Spiegel, Küchenschränke, alle glatten Flächen – schnell und ohne Anstrengung blitzblank! 
Der Fenstersauger liegt dabei gut und ausgewogen in der Hand und ist mit seinen 762 Gramm (sagt meine Waage) keinesfalls zu schwer.




Die maximale Aufnahmemenge des Schmutzwassertanks liegt bei knapp 100 ml. Diese Menge hatte ich nach dem Putzen der großen Wohnzimmerfensterfront samt Balkontür zusammen. Das ist zwar nicht viel, aber mit Hilfe des seitlichen Gummiverschlusses kann man problemlos zwischendurch das schmutzige Wasser abschütten, ohne den Tank abnehmen zu müssen.




Der Tank selbst ist nach getaner Arbeit dank seiner großen Öffnung sehr leicht zu reinigen.

Der Preis des Fenstersaugers liegt bei ca. 50 - 60 €, je nachdem für welche Variante man sich entscheidet. Standard, mit dem ClickSystem-Stiel für die Reinigung hoher Fenster, Wintergärten oder Dachfenster, mit Einwascher dabei oder gleich beidem. 
Leifheit bietet da vielfältiges Zubehör für den individuellen Gebrauch.

Ich durfte den Leifheit 51004 Fenstersauger Dry&Clean testen - das Set mit der zusätzlichen 17 cm-Saugdüse für kleine Flächen. Für meine Zwecke ist dieses Set vollkommen ausreichend.

Aber die Leifheit 52001 Combi Box, perfekt für den Gebrauch eines Einwaschers, ist bereits auf meinem Wunschzettel gelandet.


Mein Fazit:
 
Der Fenstersauger Dry & Clean von Leifheit ist in meinen Augen ein äußerst praktischer Haushaltshelfer, den ich ganz sicher nicht mehr missen möchte. 
Mühelos saubere Fenster innerhalb kürzester Zeit - was will man mehr?


Na, außer vielleicht einen knackigen Fensterputzer, der die gesamte Arbeit erledigt. ;)
Aber ich glaube, damit wäre mein Prinz bestimmt nicht einverstanden.


An dieser Stelle noch einmal lieben Dank an das GoFeminin Testlabor-Team, dass ich bei diesem interessanten Produkttest dabei sein durfte.

#GoTestLeifheit